Lola Festival – Lola Visionen

Den deutschen Filmpreis an nur einem Abend feiern? Das ist für die Veranstalter von der Deutschen Filmakademie zu Recht nicht genug. Mit dem Lola Festival wird deshalb eine Woche lang vor der Preisverleihung am kommenden Freitag in den deutschen Filmpreis reingefeiert.

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Ihm Rahmen dessen war ich gestern für euch auf den Lola Visionen im Haus Ungarn unterwegs. Ein Tag der offenen Tür des deutschen Films sozusagen, denn Regisseure, Schauspieler und Produzenten lassen in vier Panels hinter den Glamour des Films blicken, erzählen von ihrer Arbeit und diskutieren über die Probleme und die Zukunft des deutschen Films. Warum schauen sich so wenige Leute Dokumentarfilme im Kino an? Wie wird der Arthaus-Begriff sein angestaubtes Image los? Sind Serien die Zukunft?

Außerdem gibt es die Möglichkeit, Regisseurinnen und Regisseure, die für „Beste Regie“ und „Besten Spielfilm“ nominiert sind, auszuhorchen. Und so erzählt Lars Kraume, dass ihn Spielbergs Schindlers Liste zu seinem neuen Film Der Staat gegen Fritz Bauer inspiriert hat und David Wnendt berichtet von den Casting-Schwierigkeiten für die Rolle des Hitlers in der Romanverfilmung „Er ist wieder da“.

Vor Ort hatte ich die Gelegenheit, mich mit Thomas Spitzer von der Deutschen Filmakademie über die Idee hinter den Lola Visionen und über die Organisation zu unterhalten.

Clemens Schick spielt in „4 Könige“ den Leiter der Psychiatrie, in der vier Jugendliche Weihnachten zusammen verbringen.

Marleen Lohse ist seit zwei Jahren bei der Deutschen Filmakademie und war zum ersten Mal auf den Lola Visionen.

Nach so viel Input und Diskussionen, war aber erstmal Party angesagt. In so einen Filmpreis muss schließlich anständig reingefeiert werden. Lars Eidinger sorgte für die passende Musik.

Text: Carolin Schmid