Erik Schmitt im Interview

Ehrlich gesagt, gibt es nicht so viel veröffentlichte Information über seinen Kurzfilm und als ich mich für das Interview vorbereite, finde ich nur ein paar Bilder auf der Facebook. Seite sowie eine kurze Zusammenfassung auf der Berlinale Webseite:

„Unter die bunten, vielseitigen Charaktere Berlins mischt sich ein entflohener Bär. Kore plagt sich bei der Arbeit, abgelenkt von ihren Gedanken. Dunkle Wolken ziehen auf. Manchmal scheinen im unermüdlichen Treiben der Stadt die einzelnen Schicksale ihrer Bewohnerinnen und Besucherinnen auf. Als die Leute Kore auf den Straßen schreiend entgegenlaufen, trifft sie auf den großen braunen Bären. Da gibt es nur eine Rettung: wieder Mut fassen.“

Also was weiß ich eigentlich? Der Film spielt in Berlin, genauso wie Schmitts letzten zwei Filme – Nashorn im Galopp und Forever Over – und ist mit einem Bären gedreht worden. Genauer gesagt,  mit der kürzlich verstorbenen Berliner Stadtbärin Schnute, die bis zu ihrem Tod im Oktober 2015 im Bärenzwinger im Köllnischen Park wohnte – mitten in der Stadt. Mit all diesen Berliner Verbindungen ist dieser Film sicherlich der perfekte Film für die Berlinale. Oder?

BERLIN_METANOIA_poster_A1_CMYK_160127.compressed-page-001

Für Schmitt selbst ist dieses Interview nicht das erste, das er über seinen Film gegeben hat und in den nächsten zwei Berlinale-Wochen werden es sicher noch einige mehr. Glücklicherweise sind die Themen Berlin und Liebe vielschichtig und es gibt zahlreiche Möglichkeiten, darüber zu sprechen.

 

 

Als Stadt im ewig wachsenden Wandel und mit einer packenden Vergangenheit, ist Berlin die Stadt der Geschichten. In allen Filmen seiner Berlin Trilogie zieht sich das Thema der Vielschichtigkeit durch. Es geht darum, welche geschichtlichen, aber auch persönlichen Erzählschichten sich durch den Nährboden unserer verrückten Hauptstadt ziehen und es geht darum, wie diese Geschichtlichkeit Berlins Einwohner beeinflusst und bewegt.

 

Und was nun? Was wird Schmitt nach der Berlinale tun? Ist er mit Berlin fertig? Auf keinen Fall. Im Gegenteil, er hat gerade erst begonnen. Fans von seinem Werk oder von Filmen über Berlin sollten sich schon jetzt auf Schmitts ersten Feature Film freuen, der im nächsten Jahr produziert wird. Auch dieser Film wird Elemente seiner letzten drei Filme aufgreifen und wieder in Berlin spielen.

Wer allerdings nicht warten kann und mehr von Erik Schmitt sehen will, der hat folgende Möglichkeiten: Tickets für Berlin Metanoia kommen ab Montag, den 8. Februar in den Vorverkauf. Mehr Informationen dazu findet ihr auf der Berlinale Seite.

Und: Im Rahmen der Berlinale werden Erik Schmitt und Metanoia-Hauptdarstellerin Marleen Lohse bei der ALEX TV Talksendung Raum für Notizen erscheinen. Wir freuen uns sehr darauf!