Pop-Kultur geht in die dritte Runde!

Pop-Kultur geht in die dritte Runde!

 

Die Kulturbrauerei Berlin öffnet vom 23. bis 25. August ihre Pforten für das dritte Mal Pop-Kultur – das heißt Musik, Ausstellungen, Performances, Installationen, Lesungen, Filme und vieles mehr. Das Festival bietet sowohl der Berliner Szene als auch Künstler*innen aus aller Welt eine Bühne für ihre Kunstwerke und Ideen und lädt alle Kulturinteressierten ein, daran teilzuhaben.

Pop-Kultur – dieses Jahr in der Kulturbrauerei

Kunst für Pop-Kultur

Zahlreiche Artists wie die Berliner Sängerin Balbina oder der Hamburger Musiker Andreas Dorau werden sogenannte commissioned works vorstellen – das sind Auftragsarbeiten, die die Künstler*innen speziell für das Pop-KulturFestival entwickelt haben. Die Grenzen zwischen den Kunstgattungen zerfließen hierbei bewusst. So wird beispielsweise Balbina kein gewöhnliches Konzert spielen, sondern hat eine aufwendige Performance vorbereitet, bei der neben ihrer Musik noch weitere Medien ihren Eingang finden werden.

Gegen Sexismus in der Kulturindustrie

Neben künstlerischen Darstellungen wird es auch Talkrunden geben, in denen über politik- und kulturrelevante Themen diskutiert wird. Ein wichtiges Thema ist hierbei der immer noch herrschende Sexismus in der Popkultur. Künstlerinnen werden auch heute noch deutlich seltener gebucht als ihre männlichen Kollegen, wie ein Blick auf die Line-Ups der meisten Festivals zeigt. Pop-Kultur versteht sich selbst als feministisches Festival und möchte dabei altbackene Rollenbilder hinterfragen und ein klares Zeichen Richtung Gleichberechtigung setzen.

Festival-Direktorin Katja Lucker
Festival-Direktorin Katja Lucker

Künstlerischer Nachwuchs

Doch was wäre die Kunst ohne ihren Nachwuchs? Pop-Kultur möchte genau diesen unterstützen und hat deswegen ein Nachwuchsprogramm entwickelt, bei dem erfahrene Vertreter*innen aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Recht im Rahmen von Workshops aufstrebenden Künstler*innen wertvolle Tipps und Hilfestellungen geben. Die Teilnehmer*innen dieses Programms haben sich dafür im Vorhinein beworben und finden nun Starthilfen und Netzwerkmöglichkeiten, um ihrem Karriereweg ein wenig auf die Sprünge zu helfen.

 hund pop

Verschiedene Subkulturen an einem Ort

 

Natürlich ist das Programm hiermit noch nicht erschöpft. So werden erstmalig bei Pop-Kultur auch Künstlerkollektive aus Berlin wie female:pressure oder Antje Öklesund eingebunden, die mit eigens erarbeiteten Produktionen und Talkrunden der Berliner Subkultur ein Gesicht geben und das Festival damit um zahlreiche Facetten erweitern werden.

Plakate für Pop-Kultur – Katzen statt Personenkult!
Plakate für Pop-Kultur – Katzen statt Personenkult!

Wir wollen Euch aber auch nicht alles verraten – findet es diese Woche am besten selbst heraus, und erlebt an drei Tagen Popkultur auf eine Art und Weise, die weltweit einzigartig ist. Und wer es nicht schafft: Keine Sorge, ALEX Berlin wird natürlich auch auf dem Pop-Kultur-Festival anwesend sein und Euch mit zahlreichen Einblicken, Live-Übertragungen und Interviews versorgen!